ARCHIV - SpVgg Westheim - Tischtennis - ARCHIV

 

Besondere Erfolge bis 2016

 


Sepp Merk bei Senioren-WM 2016 in Alicante-Elche (Spanien)

Deutsche Seniorenmeisterschften 2016 in Kassel

Bayerische Senioren-Meisterschaft 2016

Schwäbische Senioren-Meisterschaft 2016

Schwäbische Meisterschaft 2015

Europameisterschaft 2015 der Senioren in Tampere, Finnland

Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2015

Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft 2015

Bayerische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2015

Bayerische Senioren-Meisterschaft 2015

Schwäbische Meisterschaft 2014

Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2014

Tischtennis-Weltmeisterschaft 2014 in Neuseeland

Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft 2014

Bayerische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2014

Bayerische Bezirkspokal-Meisterschaft 2014

Bayerische Senioren-Meisterschaft 2014

Bezirkspokal 2014

Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2013

Europameisterschaft der Senioren 2013 in Bremen

Westheimer Senioren sammeln Medaillen

Sepp Merk bei Senioren-WM 2012 in Stockholm

Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2012

Bayerische Seniorenmeisterschaft 2012

Europameisterschaft der Senioren 2011 in Tschechien

Deutsche Seniorenmeisterschaft 2011

Bayerische Seniorenmeisterschaft 2011

Deutschlandpokal der Senioren 60 in 2010

Deutsche Seniorenmeisterschaft 2010

Süddeutsche Seniorenmeisterschaft 2010

Bayerische Seniorenmeisterschaft 2010

Senioren - Europameisterschaft 2009 in Kroatien

Deutsche Seniorenmeisterschaft 2009

Bayerische Seniorenmeisterschaft 2009

Sportlerehrung 2008 der Stadt Neusäß

Bayerische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2008

Süddeutsche Seniorenmeisterschaft 2008

Bayerische Seniorenmeisterschaft 2008

Senioren-Europameisterschaften 2007 in Rotterdam

Süddeutsche Seniorenmeisterschaft 2007

Bayerische Seniorenmeisterschaft 2007

Schwäbische Seniorenmeisterschaft 2006

Süddeutsche Seniorenmeisterschaft 2005

Bayerische Seniorenmeisterschaft 2005

Senioren-Weltmeisterschaft 2004 in Japan

Deutsche Seniorenmeisterschaft 2004

Bayerische Seniorenmeisterschaft 2004

Senioren - Europameisterschaft 2003 in Italien

Senioren - Weltmeisterschaft 2002 in der Schweiz


Sepp Merk bei Senioren-WM 2016 in Alicante (Spanien)              

Rekord-Teilnehmerzahl von 4600 Spielern aus 76 Nationen
  • 165 Spieltische mit drei langen doppelseitigen Tribünenreihen in einer Halle plus 60 Trainingstische, die immer doppelt belegt waren

  • Altersklassen von 40 bis über 90 Jahren: Erstmals AK 90 mit 10 Herren, bei AK 85 immerhin 28 Herren; bei AK 85 Damen 10 Starterinnen

Sepp Merk (SpVgg Westheim) spielte in der AK 70 (69 – 74 Jahre) mit 360 Startern, qualifizierte sich mit zwei Siegen als Gruppenzweiter hinter dem Vizeweltmeister Brian Hill (England) für die Hauptrunde.

Nach einem 3:0 Sieg gegen einen Schweden und einem hart umkämpften 3:2 Sieg  gegen einen bärenstarken Japaner Mikiko Kaneda (im Bild rechts dunkles Trikot) kam in der 3. Runde das Aus gegen einen vietnamesischen Franzosen Van Phuc Phung (im Bild blaues Trikot).

Erst chancenlos 0:2 nach Sätzen und 1:7 im 3. Satz zurück, ging er nach Timeout und Taktikumstellung noch 10:8 in Führung; doch ein Kantenball beendete die reelle Chance das gesamte Match zu drehen.

Im Doppel erfüllten sich für Merk mit meinem bewährten Partner Detlef Siewert (SV WB Allianz München) die Hoffnungen nicht.

Zwar wurden sie mit drei Siegen überlegen Gruppenerster, gewannen auch in den nächsten beiden Runden klar, scheiterten aber unter den letzten 32 an einem russisch-lettischen Paar.

Merk`s sportliches Fazit: "Um weiter vorne dabei zu sein, müsste ich meine Bestleistung (wie gegen den Japaner) ein ganzes Turnier durchhalten. Hierzu fehlt mir die Konstanz und Sicherheit."


Deutsche Seniorenmeisterschaften 2016 in Kassel                       

Schölhorn glänzender Dritter bei Senioren-DM

Bei den Deutschen Meisterschaften der Tischtennissenioren in Kassel präsentierte sich Norbert Schölhorn von der SpVgg Westheim in blendender Form und gewann bei starker Konkurrenz (48 Starter) im Einzel der Altersklasse 50 die Bronzemedaille.

Erst im Halbfinale wurde sein Siegeszug gestoppt von seinem Angstgegner Berthold Pils (TSV Murnau).

Auch im Mixed brillierte er mit seiner "Ersatz"-Partnerin Regine Mohr aus Kiel, spielte sich im 64-er Feld bis ins Viertelfinale und scheiterte erst gegen die Titelverteidiger Monika Dietrich/Carsten Matthias (Bayern) knapp 2:3.

Weniger Erfolg hingegen hatten die beiden anderen Westheimer Teilnehmer.

Erich Goldau verlor in der 1. Hauptrunde der AK 75 gegen den späteren Vizemeister aus Hamburg und im Mixed im Viertelfinale jeweils mit 2:3.

Auch Sepp Merk ging bei harter Konkurrenz leer aus: Das vorzeitige Ende kam gegen die letzt- und diesjährigen deutschen Meister.

Und auch im Doppel hatte er mit Reinhold Fella (TG Veitshöchheim) nach 2:0 Führung mit 2:3 gegen die späteren Vizemeister aus Sachsen das Nachsehen.

Aus der Region hatte sich noch Annemarie Vitzthum (SSV Anhausen) qualifiziert. Sie kam im Doppel der AK 75 auf den Podestplatz 3. (jom)

Bild von links: Berthold Pils (TSV Murnau), Hans-Jürgen Fischer (TG Obertshausen/Hessen), Carsten Matthias (TSV Ottobrunn) und Norbert Schölhorn (SpVgg Westheim)


Bayerische Seniorenmeisterschften 2016 in Ochsenfurt                  

Wieder starke Westheimer Senioren - Viermal auf dem Treppchen

Wie schon in den letzten Jahren glänzten auch heuer bei den Bayerischen Seniorenmeisterschaften 2016 in Ochsenfurt die Akteure der SpVgg Westheim mit hervorragenden Ergebnissen.

Überragend dabei das Abschneiden von Sepp Merk in der Altersklasse 70 mit der Erringung des Bayerischen Meistertitels im Doppel an der Seite seines Stammpartners Detlef Siewert (SV WB Allianz München).

Die überraschend ins Finale vorgestoßene Paarung Alphei/ Benndorf (TSV Aichach/SV Wildpoldsried) hatte bei dem 3:0 Sieg keine Chance.

Die Krönung allerdings verpasste Merk, nachdem er durch 3:0 Erfolge über die starken Konkurrenten Peter Kapitza (TSV Gräfelfing) und Reinhold Fella (TG Veitshöchheim) ins Finale eingezogen war, in dem er dann gegen seinen Angstgegner Günter Alphei 1:3 unterlag und sich mit der Vizemeisterschaft begnügen musste.

Zum Vizemeistertitel brachte es auch Norbert Schölhorn im Doppel der AK 50, wobei er das Finale mit seinem Partner Andreas Krämer (TuS Fürstenfeldbruck) knapp 2:3 gegen Herbst/Klaiber (TSV Schwabmünchen) verlor.

Im Einzel scheiterte er im Viertelfinale auch an Peter Herbst im Entscheidungssatz mit 8:11.

Dies genügte allerdings zur Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Dieses Ziel erreichte auch noch Erich Goldau in der AK 75.

Er war gesundheitlich angeschlagen ins Rennen gegangen und konnte sich nur im Doppel (mit Reinhold Wagner vom TV Ochsenfurt) als Dritter einen Podestplatz sichern. (jom)

Bild von links: Detlef Siewert (SV WB Allianz München) und Sepp Merk (SpVgg Westheim)


Schwäbische Senioren-Meisterschaft 2016                       

Schwäbische Seniorenmeisterschaften 2016 in Buttenwiesen

  • Norbert Schölhorn Schwäbischer Meister im Einzel und Doppel (mit Ottilinger vom SV Adelsried) der AK 50

  • Jürgen Hillmaier 3. Platz im Einzel der AK 50 (C/D-Klasse)

  • Robert Vihl 5. Platz (AK 50 – C/D)

  • Josef Merk 2. Platz im Einzel (Niederlage gegen Alphei vom TSV Aichach) und 1. Platz im Doppel (mit Benndorf vom SSV Wildpoldsried) der AK 70

Schölhorn, Merk und Erich Goldau sind für die Bayerischen Seniorenmeisterschaften in Ochsenfurt qualifiziert.


Schwäbische Meisterschaft 2015                                 

Westheimer bei Schwäbischer Meisterschaft 2015 erfolgreich

Bei den Schwäbischen Titelkämpfen in Königsbrunn spielten sich wie schon in den beiden Vorjahren die Cracks der SpVgg Westheim mehrmals aufs Treppchen.

So wurde in der höchsten Klasse, der A-Klasse Herren, Norbert Schölhorn dreifacher Schwäbischer Vizemeister.

Im Einzel wurde er erst vom Oberliga-Spitzenspieler Peter Angerer (TSV Schwabmünchen) mit 1:3 gestoppt.

Im Mixed wurde er Zweiter mit Iris Pfreimer (FC Hawangen) und im Doppel ebenso mit seinem Vereinskameraden Benedikt Kapinos.

Letzterer überzeugte bei seinem knappen Ausscheiden im Achtelfinale gleichfalls.

Im Einzel der B-Klasse scheiterte Daniel Oswald mit 2:3 erst im Finale an Eduard Weirich (VfB Oberndorf), qualifizierte sich damit für die bayerische Meisterschaft und kam auch noch im Doppel mit Gastel (TSV Burgau) als Dritter aufs Podest. (jom)

Bild von Norbert Schölhorn (Foto: Andreas Lode)


Europameisterschaft 2015 der Senioren in Tampere, Finnland       

Bronzemedaille für Josef Merk

Teilnehmerzahl: 1840 Damen und Herren von 39 bis über 85 Jahre aus 33 Nationen

Josef Merk von der SpVgg Westheim startete in der Altersklasse 69 bis 74 Jahre (AK 70) mit 160 Teilnehmern.

Überraschender Erfolg: 3. Platz im Doppel mit Rene Theillout (TTG Netphen, bei Siegen) nach Siegen über Slovaken, Finnen, Tschechen und gegen als Nummer 1 gesetzte Schweden.

Im Halbfinale 1:3 (11:8, 8:11, 7:11, 8:11) an den späteren Europameistern und mehrfachen Weltmeistern Dr. Neubauer (Schweiz) und Wolfgang Schmidt (Sachsen) gescheitert.

Der Erfolg im Doppel ließ die vermeidbare 2:3 Niederlage in der 3. Hauptrunde unter den letzten 32 gegen Richard Abbel (Hessen) verschmerzen.

 

Merk: "Ich war viel zu nervös und konnte nicht annähernd mein Leistungsvermögen wie zuvor bei einem 3:1 Sieg gegen einen ganz starken Schweden abrufen".

 

 

 

 


Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2015                

Westheim Fünfter bei der Deutschen

Pech bei der Auslosung bei den Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaften 2015 in Erkelenz erschwerte von vornherein die Aussichten der Oldies der SpVgg Westheim, ihren deutschen Meistertitel in der AK 70 zu verteidigen.

Sie kamen nämlich mit den beiden Topfavoriten SV Spandau Berlin und dem Hessenmeister TG Unterliederbach in eine Hammer-Vierergruppe, von denen sich nur die beiden Ersten in die Halbfinals spielen konnten. Erst zog man gegen die Hessen, in deren Reihen der Zweit- und Drittplatzierte der deutschen Einzelmeisterschaften standen,  mit 1:4 unter Wert den Kürzeren. Im entscheidenden Spiel gegen Berlin fehlte dann letztlich nur ein Ball und man hätte statt 3:4 verloren sogar 4:2 gewonnen.

Umso bedauerlicher, da die Berliner schlussendlich den deutschen Meistertitel errangen. Nur Formsache war der 4:0 Sieg über die Niedersachsen  TSV Todenmann-Rinteln.

Das Westheimer Trio mit Erich Goldau, Sepp Merk und Udo Gruber überzeugte dann doch noch im Kampf um Platz 5, bei dem die ehemaligen Bundesligisten vom SSV Reutlingen mit 4:3 niedergerungen wurden. (jom)


Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft 2015                    

Josef Merk Deutscher Meister im Doppel

Übergang von Zelluloid auf Plastik scharf kritisiert

Bei den 36. Deutschen Einzelmeisterschaften der Tischtennis-Senioren 2015 in Bielefeld errang Josef Merk (SpVgg Westheim) im Doppel der Altersklasse (AK) 70 mit seinem Partner Detlef Siewert (SV WB Allianz München) den Titel.

Auf dem Weg zum Sieg räumten sie mit je 3:1 Sätzen die Meister aus Hessen und Württemberg ebenso aus dem Weg wie mit je 3:0 Sätzen die als Nummer 1 und 2 gesetzten gemischten Paare aus Berlin und Schleswig-Holstein.

Die grandiosen Vorjahreserfolge hingegen konnte Erich Goldau von der SpVgg Westheim in der AK 75 diesmal nicht wiederholen. Er schied in allen Wettbewerben im Viertelfinale aus.

Der dritte Westheimer Teilnehmer Norbert Schölhorn startete in der Königsklasse AK 40, glänzte in der Gruppenphase mit drei 3:0 Siegen gegen starke Konkurrenz, musste sich aber im Achtelfinale gegen den späteren Dritten erwartungsgemäß beugen.

Dabei taten sich Goldau und Merk besonders schwer ins Turnier zu finden.

Auf Grund einer unkorrekten Ausschreibung erstmals mit dem Einsatz von Plastikbällen konfrontiert war für sie das Sprungverhalten solcher Bälle gewöhnungsbedürftig.

Es wäre dringend zu wünschen, dass möglichst bald sowohl auf Turnier- als auch Vereinsebene mit einheitlicher Ballqualität gespielt wird.

Bild oben: Die Teilnehmer der SpVgg Westheim (li. Norbert Schölhorn, re. Erich Goldau) nehmen ihren neuen Deutschen Meister Josef Merk im Doppel der AK 70 in die Mitte

Bild unten: Siegerehrung im Doppel der AK 70 bei den Deutschen Meisterschaften 2015 in Bielefeld

Fotos: Thorsten Vitzthum

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Bayerische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2015                

Senioren 70 wieder Bayerischer Meister

Im vierten Jahr hintereinander gewann in der Altersklasse 70 die amtierende Deutsche Meistermannschaft Erich Goldau, Sepp Merk und Udo Gruber in Ochsenfurt überlegen den Bayerischen Meistertitel.

Die Gegner SV Garlitz, ein Stadtteil von Bad Kissingen, und ASV Undorf (bei Regensburg) hatten bei ihren 1:4 bzw. 0:4 Niederlagen keine Chance.

Damit ist die SpVgg Westheim als Titelverteidiger bei den Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaften in der Nähe von Mönchengladbach wieder am Start. (jom)


Bayerische Senioren-Meisterschaft 2015                         

Westheimer Senioren trumpfen wieder auf

Achtmal auf dem Treppchen – vier bayerische Meistertitel

Bei den Bayerischen Senioren-Einzelmeisterschaften 2015 im Tischtennis in Bogen (bei Straubing) konnten die Teilnehmer der SpVgg Westheim wie schon in den Vorjahren wiederum hervorragend Platzierungen erspielen.

So gewann Erich Goldau in der Altersklasse (AK) 75 den Titel im Doppel (mit Reinhold Wagner vom TV Ochsenfurt) und Mixed. Im Einzel musste er sich nach der 2:3 Niederlage gegen seinen früheren Augsburger Bundesligakollegen Werner Kümmerle mit dem Vizemeistertitel begnügen.

In der AK 70 konnte Sepp Merk seinen Titel nicht verteidigen, wurde aber Dritter und hat sich ebenso wie Goldau für die deutsche Meisterschaft in Bielefeld qualifiziert. Im Doppel allerdings ließ er sich den Titel mit Detlef Siewert (WB Allianz München) nicht entgehen.

Einen weiteren Titel holte Axel Feyerabend im Doppel (mit Hans Blum vom TSV Dachau) in der AK 65.

Härteste Konkurrenz hatte in der AK 40 Westheims Spitzenspieler Norbert Schölhorn. Er scheiterte im Doppel mit Partner Dietmar Weger (TSV Ansbach) knapp an den späteren Siegern und belegte Rang 3.

Mit dem bei den Bayerischen Meisterschaften jährlich zu vergebenden Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten in Form eines Porzellanlöwens wurde Erich Goldau ausgezeichnet, der bei den diesjährigen Meisterschaften seinen 20. bayerischen Meistertitel errang. (jom) 

Bild: Erich Goldau mit dem Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten

Foto: Privat


Schwäbische Meisterschaft 2014                                 

Westheimer Landesligisten dominieren in Schwaben

Im Einzel Granovskiy, im Doppel Schölhorn/Lindner Meister

Bei den schwäbischen Meisterschaften 2014 in Königsbrunn setzten sich die Akteure der SpVgg Westheim erfolgreich durch.

In der A-Klasse der Herren, der höchsten Spielklasse, landeten mit Alex Granovskiy (Bild rechts), Bernhard Lindner und Norbert Schölhorn gleich drei Spieler unter den ersten Vier.

Dazu schied Markus Vihl nach seinem überraschenden 3:2 Sieg über den Bayernligaspieler Michael Sattelmayer (TSV Schwabmünchen) erst im Viertelfinale gegen seinen Vereinskameraden Granovskiy aus.

Dieser wiederum bezwang im Halbfinale seinen Kollegen und Titelverteidiger Schölhorn mit 3:2 (11:9, 11:13, 11:7, 9:11, 11:8 . Als Finalgegner qualifizierte sich mit dem Ex-Friedberger Lindner ein weiterer Westheimer durch einen 3:0 Sieg über Mengele (SV Unterknöringen).

Im rein Westheimer Finale behielt Granovskiy mit 3:2 (8:11, 12:10, 7:11, 11:3, 11:6) knapp die Oberhand.

Dafür holten sich Schölhorn/Lindner (Bild links) im Doppel den Titel durch einen 3:1 (11:9, 11:7, 5:11, 11:8  Erfolg gegen Foag/Hirner (TV Dillingen).

Granovskiy/Benedikt Kapinos (SpVgg Westheim) wurden Dritte.

Knapp verpasst hat Granovskiy mit seiner Partnerin Nikola Tesch (Post SV Augsburg) den Titel im Mixed; sie unterlagen Foag (Dillingen)/Keppeler (SV Hawangen) mit 10:12 im Entscheidungssatz. Schölhorn mit Partnerin Pfreimer (SV Hawangen) belegten Rang drei.

Im Doppel der E-Klasse siegten Matthias Sykora / Peche (SpVgg Westheim / DJK Lechhausen).

In dieser Form hofft die SpVgg Westheim auch in den Punktspielen der Landesliga ihre bisherige Erfolgsserie fortsetzen zu können. (jom)


Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2014                

SpVgg Westheim holt Deutschen Meistertitel zurück

Im Finale SV Werder Bremen überraschend 4:3 besiegt

Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2014 der Tischtennis-Senioren in Hude bei Oldenburg konnte die SpVgg Westheim ihren 2012 errungenen Titel in der Altersklasse 70 wiederholen.

Scheinbar übermächtiger Rivale war mit Werder Bremen die Mannschaft, die den Titelverteidiger Spandau Berlin bei den norddeutschen Meisterschaften eliminierte.

Unter den acht Regionalmeistern hatte sich Westheim auf dem Weg ins Finale gegen TV Brühl (Baden) 4:0, KSV Niesig (Hessen) 4.3, SV Serum Bernburg (Sachsen) 4:2 und TTG Torney/Engers (Rheinland) 4:1 durchgesetzt.

Das Finale selbst verlief spannend wie ein Krimi. Nachdem Udo Gruber gegen den Bremer Spitzenspieler verlor, brachten Erich Goldau und Sepp Merk mit zwei Siegen Westheim 2:1 in Führung.

Im folgenden Schlüsselspiel baute das Doppel Goldau/Merk mit einem glatten Sieg die Führung auf 3:1 aus. Trotz einer Klasseleistung von Goldau musste er sich dann dem mehrfachen deutschen Seniorenmeister Peter Eilers mit 2:3 beugen und Gruber war gegen den zweitbesten Bremer Lothar Klüver überfordert: Spielstand 3:3.

Im entscheidenden letzten Spiel tat sich Merk gegen Jürgen Thies schwer, lag 1:2 zurück, glich aus und brachte mit Glück und Geschick den Entscheidungssatz mit 11:8 gerade noch ins Ziel. Großer Jubel auf Westheimer Seite, faire Verlierer auf Bremer Seite! (jom)

Bild - die Deutschen Senioren-Mannschaftsmeister (von links):

Udo Gruber, Erich Goldau und Sepp Merk (Deutscher Vizemeister im Einzel AK70)

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Tischtennis-Weltmeisterschaft 2014 in Neuseeland               

Bei WM in Neuseeland Medaille knapp verfehlt

Im Einzel der Altersklasse 70 schaffte Sepp Merk (SpVgg Westheim) zwar in seiner Vierergruppe vor einem Tschechen und Taiwanesen als Gruppenzweiter hinter einem Australier, der im Endklassement den dritten Platz belegte, die Qualifikation für das im K.O.-System spielende Hauptfeld, schied dort aber in der 2. Hauptrunde vorzeitig gegen einen unorthodoxen Materialspieler mit 1:3 aus.

Im Doppel hingegen ging Merk mit dem Sachsen Wolfgang Schmidt nach souveräner Qualifikation im Hauptfeld als Mitfavorit gesetztes Paar an den Start, hatten in der Hauptrunde erst Tschechen und dann starke Japaner besiegt, ehe sie im Viertelfinale gegen die späteren Weltmeister, ein eingespieltes Doppel aus einem Australier und einem Ex-Vietnamesen, 1:3 unterlagen und damit einen Medaillenrang knapp verfehlten.


Deutsche Senioren-Einzelmeisterschaft 2014                      

Deutsche Seniorenmeisterschaft ein voller Erfolg

Die Deutschen Seniorenmeisterschaften 2014 in Bielefeld waren für die Teilnehmer der SpVgg Westheim ein überragender Erfolg

  • Erich Goldau: Deutscher Meister im Einzel und Mixed in der AK 75 und Vizemeister im Doppel

  • Josef Merk: Deutscher Vizemeister im Einzel in der AK 70 und im Doppel Viertelfinale

  • Axel Feyerabend: 3. Platz im Doppel der AK 65

  • Norbert Schölhorn: Viertelfinale im Einzel der AK 40 (Königsklasse!)

Näheres siehe Internetseite des BTTV !

Bild (von links):

Erich Goldau (Deutsche Meister im Einzel und Mixed AK75), Annemarie Vitzthum (SSV Anhausen, 3. im Einzel AK70),

Sepp Merk (Deutscher Vizemeister im Einzel AK70)

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Bayerische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2014              

Bayerischer Mannschaftsmeister der Senioren AK70

Zum dritten Mal hintereinander wurden die über 70 Jahre alten Senioren der SpVgg Westheim in Schwabhausen Bayerischer Mannschaftsmeister.

Sie besiegten TuS Bad Aibling und TV Coburg-Neuses mit je 4:1 sowie SC 04 Schwabach mit 4:2.

Somit ist die SpVgg für die Deutschen Mannschafts-meisterschaften der Senioren Ende Juni in Hude bei Oldenburg qualifiziert. (jom)

Bild: Die siegreichen Oldies 2014

Von links: Erich Goldau, Sepp Merk und Udo Gruber (Foto: Matthias Sykora)

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Bayerische Bezirkspokal-Meisterschaft 2014                    

SpVgg Westheim Zweiter bei Bayerischer Bezirkspokal-Meisterschaft 2014

Als Pokalsieger Schwabens kämpfte die SpVgg Westheim mit den sieben anderen Pokalgewinnern (Oberbayern hat 2 Bezirke) in Bodenmais  um die Krone in Bayern.

In zwei Vierergruppen spielte jeder gegen jeden und die beiden Gruppensieger qualifizierten sich für das Pokalfinale.

Das Trio der SpVgg  Norbert Schölhorn, Alex Granovskiy und Max Fabritius wurde durch Siege über DJK Niedersteinbach (Unterfranken) mit 5:1, DJK Eggolsheim (Oberfranken) mit 5:3 und gegen TSV Deggendorf (Niederbayern) mit 5:1 Gruppenerster.

Im Finale allerdings wartete mit dem Favoriten SV Haiming (Oberbayern) ein bärenstarker Gegner, der den Westheimern bei der 0:5 Niederlage keine Chance ließ.

Immerhin eröffnet dieser schöne Erfolg die Chance, gegebenenfalls als Nachrücker eventuell noch bei der deutschen Pokalmeisterschaft mitspielen zu dürfen. (jom)

Bild: Die Siegerehrung bei der Bayerischen Bezirkspokal-Meisterschaft 2014

Von links: 2. SpVgg Westheim, 1. SV Haiming, 3. TTSC Kümmersbruck (Oberpfalz)

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Bayerische Senioren-Meisterschaft 2014                          

Westheimer Senioren in Bayern Spitze

Bei den Bayerischen Meisterschaften der Senioren 2014 in Ochsenfurt erzielten die vier Teilnehmer der SpVgg Westheim herausragende Resultate.

Mit Erich Goldau und Josef Merk stellen sie gleich zwei Bayerische Meister. Hinzu kommen noch zwei Titelgewinne im Doppel und weitere drei Vizemeisterschaften.

Das Abschneiden im Einzelnen:

Altersklasse 75:

  • Einzel: 1. und Bayerischer Meister Erich Goldau (ohne Satzverlust)

  • Doppel: 2. Goldau / Jochen Scheller (VfL Kaufering)

  • Mixed: 2. Goldau / Erika Schätzler (Mittelfranken)

Altersklasse 70:

  • Einzel: 1. und Bayerischer Meister Josef Merk ( im Endspiel 3:2; 11:13, 11:9, 11:9, 7:11, 11:9 gegen Abonnementmeister und Ex-Nationalspieler Detlef Siewert, SV Weißblau München)

  • Doppel: 1. Merk/Siewert

  • Mixed: 2. Merk/Annemarie Vitzthum (SSV Anhausen)

Altersklasse 65:

  • Einzel: Achtelfinale Axel Feyerabend

  • Doppel: 1. Feyerabend/Hans Blum (TSV Dachau)

Altersklasse 40:

  • Einzel: Viertelfinale Norbert Schölhorn

Bild: Die Bayerischen Meister 2014

Von links: Sepp Merk und Erich Goldau

Alle vier Spieler der SpVgg Westheim sind damit für die Nationalen Deutschen Meisterschaften der Senioren Anfang Mai in Bielefeld qualifiziert. (jom)

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Bezirkspokal 2014                                            

SpVgg Westheim Bezirks-Pokalsieger 2014

Fürs Halbfinale in Kirchheim/Iller hatten sich neben Westheim I die Ligakonkurrenten TV Boos, TTC Bad Wörishofen und von der 2. Bezirksliga der TSV Seeg qualifiziert. Dort besiegte das Westheimer Trio Norbert Schölhorn, Alexander Granovskiy und Max Fabritius die Kneippstädter mit 5:2 und trafen im Finale auf Boos, das im Viertelfinale bereits die 2. Mannschaft Westheims eliminiert hatte.

In einem hochspannenden Endspiel gewann Westheim mit 5:4, wobei Max Fabritius mit seinen beiden Siegen über die favorisierte Nummer 2 von Boos und im entscheidenden Spiel beim Stand von 4:4 zum Pokalhelden avancierte. (jom)

 


SpVgg Westheim Dritter bei Deutscher Meisterschaft           

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2013

Siegerehrung bei den Deutschen Mannschaftsmeister-schaften 2013 der Tischtennis-Senioren: v.l. 2. SSV Reutlingen, 1. TTC Spandau Berlin, 3. SpVgg Westheim (Sepp Merk, Erich Goldau, Bruno Reuß)

Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2013 der Senioren in Bad Blankenburg (Thüringen) errang in der Altersklasse 70 die Mannschaft der SpVgg Westheim einen hervorragenden dritten Platz.

Nach dem überraschenden Titelgewinn im Vorjahr hatte diesmal der letztjährige Finalgegner TTC Spandau Berlin - mit dem amtierenden Deutschen und Europameister in seinen Reihen - das glücklichere Ende bei seinem 4:3 Endspielsieg über den SSV  Reutlingen.

Das Westheimer Trio mit Erich Goldau, Sepp Merk und Bruno Reuß hatte sich mit zwei klaren 4:1 Siegen über TTG Torney/Engers (Rheinland) und TV Kesselstadt (Hessen) und einer 2:4 (Sätze 14:13!) Niederlage gegen Berlin als Gruppenzweiter für das Halbfinale qualifiziert. Gegner war der SSV Reutlingen, ebenfalls wie Westheim mit zwei ehemaligen Bundesligaspielern.

An Dramatik war das Spiel kaum zu überbieten; denn Westheim lag nach Siegen von Goldau, Merk und dem Doppel Goldau/Merk bereits 3:1 in Führung und Goldau hatte bei einer 2:0 Satzführung den Siegpunkt vor Augen. Doch dann drehte sich das Spiel und nach `Merk`s nicht eingeplanter Niederlage stand es 3:3. Im entscheidenden Spiel ging Reuß zwar aussichtslos an den Tisch, aber ihm fehlte bei seiner 2:3 Niederlage letztlich nur ein Ball, um doch noch den Finaleinzug zu erreichen.

Den Sprung aufs Treppchen sicherte sich das Westheimer Team durch einen glatten 4:0 Sieg über den SV Eintracht Quedlinburg (Sachsen-Anhalt). (jom)


Achtungserfolge der Westheimer Senioren bei der EM            

Europameisterschaft 2013

Die Teilnehmer der SpVgg Westheim bei der EM 2013 -

von links - Hans Kammerer, Axel Feyerabend und Sepp Merk

Europameisterschaft 2013 in Bremen

Bei den Senioren- Europameisterschaften 2013 in Bremen waren insgesamt 2900 Teilnehmer ab 40 Jahre an 130 Tischen am Start. Drei davon von der SpVgg Westheim.

Alle Teilnehmer wurden in ihren Altersklassen in Vierergruppen eingeteilt und nur die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für die Hauptrunde. Die beiden Gruppenletzten spielten in einer eigenen Trostrunde ihren Sieger aus.

Axel Feyerabend spielte in der Altersklasse 65 (65-69 Jahre) mit 280 Startern, wurde mit drei Siegen Gruppensieger und stand damit im Hauptfeld bereits in Runde 2.

Dort gewann er gegen einen Ukrainer mit 3:0, ehe er in Runde 3 (letzte 64) an dem Ungarn Istvan Batorfi - Vater der in Langweid bestens bekannten ungarischen Nationalspielerin - knapp mit 2:3 (Entscheidungssatz 8:11) scheiterte. Im Doppel schied er mit seinem Partner aus Württemberg in der 2. Hauptrunde gegen ein deutsch-dänisches Paar mit 2:3 aus.  

Sepp Merk spielte in der AK 70 (70-74 Jahre), wurde bei ebensovielen Startern überlegener Gruppensieger, setzte sich dann in den K.o.-Runden nach einem Freilos erst gegen einen Finnen mit 3:2, dann gegen einen Tschechen mit 3:0 und einen Württemberger mit 3:1 durch und erreichte somit das Achtelfinale (letzte 16).

In einem dramatischen Spiel gegen den Schweden H. Freden wehrte er bei 2:2 Satzgleichstand im Entscheidungssatz bei 6:10 vier Matchbälle ab, hatte dann selbst bei 11:10 Matchball, ehe er 11:13 unterlag.

Nicht ganz so gut lief es diesmal im Doppel mit seinem Partner aus Hessen. Nach dem Gruppensieg und einem 3:1 Sieg über Norweger war unter den letzten 32 Endstation gegen ein starkes Württemberger Paar. 

Hans Kammerer startete unter 17 Teilnehmern in der höchsten AK 85 ( 85 Jahre und älter), die es nur bei Welt- und Europameisterschaften gibt.

Auch wenn es dabei um den sportlichen Erfolg geht, so muss bei ihnen allein die Teilnahme als Gewinn gewertet werden. Im Einzel kam er nach einem 3:1 Sieg gegen einen Belgier in die Hauptrunde, hatte dort ein Freilos und war damit bereits unter den besten Acht. Durch eine Virusinfektion gehandicapt hatte er im Viertelfinale gegen einen anderen Belgier keine Chance.

Im Doppel allerdings schlug er mit seinem österreichischen Partner Anton Stumbacher aus Graz in der Vorrundengruppe sensationell die späteren Europameister mit 3:1, verpassten aber durch zwei äußerst knappe Niederlagen gegen nicht so starke Gegner den Einzug ins Halbfinale.

Belohnt wurden die Beiden dann wenigstens mit dem Gewinn der Silbermedaille in der Trostrunde. (jom)

 

Europameisterschaft 2013

von links: Anton Stumbacher (Graz) und Hans Kammerer (SpVgg Westheim)  - Doppel der AK 85 bei der EM 2013


Westheimer Senioren sammeln Medaillen                     

Bayerische Meisterschaft 2013

Bayer. Meister 2013 im Doppel AK 70: Josef Merk und Erich Goldau (SpVgg Westheim)

Bayerische Meisterschaften 2013

Sehr erfolgreich schnitten die Teilnehmer der SpVgg Westheim bei den Titelkämpfen der Tischtennissenioren in Ebersdorf (Oberfranken) ab.

Sepp Merk spielte sich in der Altersklasse 70 (69 bis 74 Jahre) in alle drei Finals, wurde zusammen mit seinem Vereinskameraden Erich Goldau im Doppel ganz überlegen ebenso Bayerischer Meister wie im Mixed mit Helga Denz (TSV Durach).

Die Krönung verpasste er ganz knapp im Einzel, als er im Finale gegen Wolfgang Gießmann (SC 04 Schwabach) mit 9:11 im Entscheidungssatz  mit 2:3 Sätzen unterlag. 

Mitfavorit Goldau kam im Einzel und Mixed jeweils mit Platz 3 aufs Treppchen. In der Alterklasse 65 erkämpfte sich Axel Feyerabend im Einzel einen hervorragenden 3. Rang, wobei er erst im Halbfinale am späteren Sieger und ehemaligen Nationalspieler Detlef Siewert (SV Weißblau München) scheiterte.

Alle drei Westheimer Senioren sind hiermit für die Deutschen Meisterschaften im Mai in Bielefeld qualifiziert. (jom) 

Bayerische Meisterschaft 2013

Bayer. Meister 2013 im Mixed AK 70: Helga Denz (TSV Durach) und Josef Merk (SpVgg Westheim).

Bayerische Meisterschaft 2013

Siegerehrung Bayer. Meisterschaft 2013  AK 70-Einzel von links: Josef Merk, Wolfgang Gießmann (SC 04 Schwabach), Erich Goldau.


Sepp Merk bei Senioren-WM 2012 in Stockholm              

Senioren-WM 2012 in Stockholm

Sepp Merk (rechts) mit Anatoly Zubrin aus Russland.

3500 Teilnehmer aus 69 Nationen gaben sich im Globen Sportcentrum auf 134 Tischen eine Woche lang in Alterklassen von 40 bis über 85 Jahre ein Stelldichein.

Der Westheimer Sepp Merk scheiterte nach dem Gruppensieg in der Vorrunde nach einem 3:2 Sieg über einen Schweizer in der 2. Hauptrunde trotz mehrerer Satzbälle am späteren Dritten Anatoly Zubrin aus Moskau.

Im Doppel allerdings spielte er sich mit seinem Partner Tibor Lacko (Slowakei) unter 128 Doppelpaaren nach Siegen in den K.O.-Runden über Franzosen, Schweden und Japanern bis unter die letzten Acht (Viertelfinale) und vergab dann einen Medaillenrang mit einer 1:3 Niederlage gegen die als Nummer 2 gesetzte schwedische Paarung. 
 

Senioren-WM 2012 in Stockholm

3500 Teilnehmer aus 69 Nationen gaben sich im Globen Sportcentrum auf 134 Tischen eine Woche lang in Alterklassen von 40 bis über 85 Jahre ein Stelldichein.

Senioren-WM 2012 in Stockholm

Sepp Merk (rechts) mit seinem Doppelpartner Tibor Lacko aus der Slowakei.


SpVgg Westheim Deutscher Mannschaftsmeister 2012              

Deutscher Meister AK 70

Von links: Erich Goldau, Sepp Merk und Bruno Reuß

Im Finale der AK 70 TTC Spandau Berlin mit 4:3 besiegt

Mit einem großartigen Erfolg, dem wohl größten der Vereinsgeschichte, kehrten die Westheimer Tischtennis-Senioren von den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2012 in Nittenau in der Oberpfalz heim.

In zwei Vierergruppen standen sich in den Altersklassen 40, 50, 60, und erstmals 70 die acht Regionalmeister aus Deutschland  gegenüber. Die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für die beiden Halbfinals. Westheim in der Aufstellung Erich Goldau, Sepp Merk und Bruno Reuß besiegte zuerst TTG Torney/Engers (Rheinland-Pfalz) mit 4:3, unterlag dann dem hoch eingeschätzten Team SV Eintracht Leipzig-Süd unglücklich mit 3:4 und schlug dann die schwächste Mannschaft TTC SW 45/50 Unna (Westdeutscher TTV) klar mit 4:0.

Westheim kam dann der überraschende 4:3 Sieg von Torney/Engers über Leipzig zugute, so dass die SpVgg bei gleichem Punkt- und Spielverhältnis der ersten drei Mannschaften dank des besseren Satzverhältnisses doch noch Gruppenerster wurde.

Im Halbfinale gegen den Gruppenzweiten der anderen Gruppe, dem SSV Ulm 1846, ließen die Westheimer Oldies nichts anbrennen und siegten souverän mit 4:1. Parallel hatte sich der Topfavorit TTC Spandau Berlin mit einem glatten 4:0 über Leipzig ins Finale gespielt.

Spannend verlief das hochklassige Finale: Nach planmäßigem 1:1 unterlag Merk gegen den besten Berliner Uwe Wienprecht 0:3, doch das Westheimer Doppel Goldau / Merk sorgte mit einem 3:2 Sieg wieder für den 2:2 Ausgleich.

Erich Goldau nährte dann mit einem 3:1 Sieg über die Nummer 1 der Berliner, Peter Gehrigk, Westheims Siegesaussichten, obgleich Reuß erwartungsgemäß in seinem nächsten Einzel nicht bestehen konnte. Den Siegpunkt zum auf bayerischer Seite fest umjubelten 4:3 Erfolg erkämpfte dann Merk mit einem glatten 3:0 Sieg.

Die SpVgg Westheim ist damit erster Deutscher Meister der AK 70 und erhielt dafür bei der Siegerehrung unter Goldschnitzelregen neben den Goldmedaillen den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten, einen großen Bayerischen Löwen aus Porzellan. (jom)  

Die glücklichen Gewinner der Deutschen Meisterschaft

Von links: Erich Goldau, Sepp Merk und Bruno Reuß

 

Siegerehrung der Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2012


Bayerische Seniorenmeisterschaft 2012 in Ochsenfurt              

Siegerehrung Mixed AK 70

Von links: Merk, Helga Denz (TSV Durach), Annemarie Vitzthum (SSV Anhausen) und Erich Trepl (Post SV Augsburg)

Sepp Merk holt sich 2 Meistertitel

Bei den Bayerischen Seniorenmeisterschaften 2012 in Ochsenfurt waren die Westheimer Teilnehmer der SpVgg Westheim wieder sehr erfolgreich.

In der AK 70 im Einzel wurde Josef Merk  Bayerischer Vizemeister und Erich Goldau  wurde Dritter.

Beide sind hiermit bei 4 Startplätzen für Bayern für die Deutsche Meisterschaft in Hude (Niedersachsen) qualifiziert.

Im Doppel wurden Goldau / Merk Bayerische Meister ebenso wie im Mixed Merk mit Helga Denz (TSV Durach). Goldau wurde dabei Dritter mit Vera Uwira (TV Kaufbeuren). 



 

Siegerehrung Doppel AK 70

Von links: Herzog / Derler,  Goldau / Merk, N.N. / Laqua

Siegerehrung Einzel AK 70

Von links: Merk, Hermann Derler (TSV Hohenbrunn), Helmut Herzog (TV 64 Landshut) und Goldau


Europameisterschaft der Senioren 2011 in Tschechien              

Josef Merk (links) und Detlef Siewert (rechts) nach der Siegerehrung bei der EM 2011 der Senioren in Liberec

Sepp Merk holt zum zweiten Mal Titel als Vize-Europameister

Bei der 9. Tischtennis-Europameisterschaft der Senioren 2011 in Liberec (Tschechien, Partnerstadt von Augsburg) bestätigte Sepp Merk seinen Erfolg vor 2 Jahren bei der EM in Porec mit dem 2. Platz und damit  Vize-Europameistertitel im Doppel der Altersklasse 65 (Jg. 64 - 69, 142 Doppel)  mit Partner Detlef Siewert (SV Weißblau Allianz München).

Nach 5 leichten Siegen und je zwei 3 : 2 Siegen im Viertel- und Halbfinale gegen Tschechen und Sachsen mussten sie im  Finale 0 :3 Niederlage gegen Jaroslav Kunz (fast 200 Länderspiele für die CSSR zu Martin Neß Glanzzeit und heute Verbandstrainer  in Schleswig-Holstein) mit Partner Dr. Reinhard Lahme (Deutscher Seniorenmeister 2010 ebenfalls aus Schleswig-Holstein) hinnehmen.



 

Im Einzel war für Merk nach erfolgreich überstandener Qualifikation in der 2. K.O.-Runde mit einer knappen 1 :3 Niederlage gegen einen starken Schweizer, der selbst unter die besten Acht kam, vorzeitig Endstation.

Siegerehrung Doppel AK 65 Doppel

Von links: Merk/Siewert; Dr. Lahme/Kunz (Schleswig-Holstein); Fraunheim/Graul und Stephan/Hentschel (beide Sachsen)

 


Deutsche Seniorenmeisterschaft 2011 in Siegen                  

Deutsche Meister 2011 im Doppel der AK 70: v.l. Wolfgang Schmidt (BSC Freiberg) und Erich Goldau (SpVgg Westheim)

Erich Goldau Deutscher Seniorenmeister im Doppel

Westheimer Routiniers kämpften mit wechselndem Erfolg

Bei den Nationalen Deutschen Meisterschaften der Senioren 2011 in Siegen (NRW) errang Erich Goldau von der SpVgg Westheim im Doppel der Altersklasse (AK) 70 zusammen mit dem Sachsen Wolfgang Schmidt (BSC Freiberg) den deutschen Meistertitel.

Nachdem sie im ersten Spiel gerade noch ein vorzeitiges Ausscheiden abwenden konnten, spielten sie sich souverän durchs Turnier und gewannen das Finale über Bison / Dr. Witthaus (WTTV) mit 3:0.

Im Einzel war Goldau seinem Doppelpartner - Weltmeister von 2008 in der AK 65 - im Achtelfinale mit 1:3 unterlegen.


 

Sepp Merk (ebenfalls SpVgg Westheim) hatte nicht das Glück auf seiner Seite.

In der AK 65 scheiterte er nach einem Auftaktsieg denkbar knapp mit 2:3 ( 11:13 im Entscheidungssatz) gegen einen Niedersachsen und gegen den Titelverteidiger nach ausgeglichenem Spiel mit 1:3.

Im Mixed schaltete er mit Helga Denz (TSV Durach) zwar die als Nummer 4 Gesetzten aus, vergab aber wieder mit einer hauchdünnen 9:11 Niederlage im Entscheidungssatz eine reelle Medaillenchance. (jom)

 

Siegerehrung Doppel AK 70

Von links: Roswitha Lindner (DTTB), Bison/Dr. Witthaus (WTTB), Goldau/Schmidt (Bayern/Sachsen), Lemke/Prothman (Brandenburg/Bremen), Flach/Glashauser (Württemberg), Zimmermann (Spk. Siegen)

 


Bayerische Seniorenmeisterschaft 2011 in Grafenau                 

Westheimer Oldies in Bayern Spitzenklasse

Von den Bayerischen Meisterschaften in Grafenau im Bayerischen Wald kehrten die Teilnehmer der SpVgg Westheim wieder mit tollen Erfolgen heim.

So verteidigte Erich Goldau zum dritten Mal hintereinander seinen Titel im Einzel der Altersklasse (AK) 70.

Im Endspiel besiegte er Horst von Pronay ( SV WB Allianz München) mit 3:2. Auch im Mixed wurde er mit Vera Uwira (TV Kaufbeuren) Erster.

Bild links: Siegerehrung - Einzel AK 70:

Von links: 2. von Pronay (OBB), 1. Goldau (SpVgg Westheim), 3. Herzog (NDB) und Derler (OBB)

Sepp Merk verteidigte im Doppel der AK 65 seinen Titel erfolgreich mit Detlef Siewert (SV WB Allianz München).

Im Einzel musste er sich im Halbfinale dem Ex-Nationalspieler und mehrfachen Deutschen Seniorenmeister Siewert nach großem Kampf mit 2:3 (Entscheidungssatz 8:11) geschlagen geben und wurde Dritter.

Ebenfalls  Rang 3 erreichte er im Mixed mit Helga Denz (TSV Durach).

Beide Westheimer sind damit für die Deutsche Meisterschaft in Siegen (NRW) an Pfingsten qualifiziert. (jom)

Bild rechts: Siegerehrung - Einzel AK 65:

Von links: 2. Fella (UFR), 1. Siewert (OBB), 3. Merk (SpVgg Westheim) und Jaschkowitz (OBB)


Deutschlandpokal der Senioren 60 in Dillingen                 

Bayern Zweiter beim Deutschlandpokal der Senioren 60

Auf erstaunlich hohem Niveau kämpften 14 Herren- und 10 Damenteams aus den Verbänden der Bundesländer in Dillingen um den Deutschlandpokal.

Die bayerische Auswahlmannschaft bildeten die beiden Spieler der SpVgg Westheim Erich Goldau und Sepp Merk sowie Hans Blum (SV Weißblau München) und Heinz Jaschkowitz (FT Blumenau-München).

Nach Siegen über Thüringen (4:3), Südbaden (4:1), Rheinland (4:3) und Württemberg-Hohenzollern (4:3) führten die Gastgeber im Halbfinale gegen den späteren Sieger Baden bereits 3:1, ehe sie sich noch knapp 3:4 geschlagen geben mußten. Im Spiel um Platz 3 bezwangen die Bayern dann noch Niedersachsen mit 4:2.

Bild links: Bayernmannschaft der Senioren 60:

Von links: Erich Goldau, Hans Blum, Heinz Jaschkowitz und Sepp Merk

Die bayerischen Damen, denen Annemarie Vitzthum vom SSV Anhausen angehörte, belegten einen guten vierten Rang.

Letztlich entscheidend für den Gewinn des Deutschlandpokals war die Gesamtwertung des Abschneidens der Herren und Damen der einzelnen Verbände nach einem Punktesystem, bei dem Berlin mit 45 Punkten knapp vor Bayern mit 43 Punkten platziert war. (jom)

Bild rechts: Gesamtteam Bayern Senioren 60:

Von links: Rosi Berg, Hannelore Haug, Annemarie Vitzthum, Heinz Jaschkowitz, Hans Blum, Sepp Merk, Erich Goldau; hinten li. Martin Lodner (AL TV Dillingen) und Jochen Scheller (Bayer. Seniorenwart)


Deutsche Seniorenmeisterschaft 2010 in Berlin                 

Westheimer Senioren in Berlin erfolgreich

Goldau Deutscher Vizemeister – Merk Dritter im Doppel

Für die 31. Nationalen Deutschen Meisterschaften der Senioren 2010 an Pfingsten hatten sich von der SpVgg Westheim Erich Goldau und Sepp Merk qualifiziert und konnten sich dort erfolgreich in die Medaillenränge spielen.

Bild links: Siegerehrung - Doppel AK 65:

Von links: 2. Klugmann/Dochtermann (Württemberg), 1. Kreisel/Meyer (Schleswig-Holstein), 3. Merk/Siewert und Jaschkowitz/Derler (Bayern

In Bestform präsentierte sich dabei Goldau im Einzel der Altersklasse (AK) 70, in der er sich unter 32 Startern nach sechs Siegen bis ins Finale durchkämpfte und  erst im amtierenden Weltmeister Horst Langer vom TTSC Mülheim (früher zu Bundesligazeiten vom TTV Metelen) seinen Bezwinger fand. Mit 9:11, 4:11 und 9:11 musste er die Überlegenheit des alten und neuen Deutschen Meisters anerkennen.

Angesichts dieses großen Erfolges geriet sein vorzeitiges, teilweise unnötiges Ausscheiden im Doppel (Viertelfinale) und Mixed zur Nebensache.

Merk hingegen startete in der AK 65 und spielte sich im Einzel unter 40 Teilnehmern durch bis zum Achtelfinale, in dem er  mit dem Schlägermaterial des Hessenmeisters Oswald Flore überhaupt nicht zurecht kam und daher dem späteren Dritten klar 0:3 unterlag.

Besser lief es im Doppel mit Partner Detlef Siewert (SV WB Allianz München): Nach einigen schwer erkämpften, knappen Siegen war erst im Halbfinale Endstation, als sie nach 2:0 Satzführung noch 2:3 gegen die Titelverteidiger Dochtermann/Klugmann (Württemberg) verloren.

Bei allem sportlichen Erfolg war aber das Wichtigste, dass sie nach einem nächtlichen Wildunfall auf der Autobahn zwar müde, aber heil zuhause ankamen. (bs) 

Bild rechts: Die Finalisten der AK 70:

Von links: Sieger Horst Langer und Vizemeister Erich Goldau


Süddeutsche Seniorenmeisterschaft 2010                          

Westheimer Senioren fahren nach Berlin

Goldau zweimal, Merk einmal auf dem Podest

Mit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Berlin haben Erich Goldau und Sepp Merk von der SpVgg Westheim ihr Hauptziel bei den Süddeutschen Meisterschaften in Endingen am Kaiserstuhl erreicht.

Bild links: Siegerehrung - Mixed AK 65:

von links: 1. Berg/Siewert, 2. Denz/Merk (beide Bayern), 3. Ruoff/Dochtermann (Württemberg) und Kermer/Schmidt (Sachsen)

Voraussetzung war ein entsprechend gutes Abschneiden:

So wurde Goldau in der Altersklasse (AK) 70 Dritter, nachdem zuvor den als Nummer 1 gesetzten Favoriten Gerhard Lenzer (Sachsen) mit 3:1 eliminiert hatte und erst im Halbfinale von seinem Doppelpartner Klaus Krüger (Württemberg) mit 1:3 gestoppt wurde.

Im Doppelwettbewerb spielten sie sich ins Finale, in dem die ehemaligen DDR-Spitzenspieler Lenzer/Viebig (Sachsen) mit 3:1 die Oberhand behielten.

In der AK 65 kam Merk mit Glück und Geschick letztlich ins Viertelfinale und lieferte dort dem Titelverteidiger Ulrich Dochtermann (Württemberg) einen großen Kampf, bei dem er sich nach 2:2 Gleichstand im Entscheidungssatz mit 10:12 knapp geschlagen geben musste.

Im Mixed mit Helga Denz (TSV Durach) schalteten sie im Halbfinale überraschend das sächsische Spitzenmixed mit dem amtierenden Einzelweltmeister Wolfgang Schmidt mit 3:1 aus, ehe sie im Finale den Bayerischen Meistern Siewert/Berg mit 1:3 unterlagen.

Bild rechts: Siegerehrung - Einzel AK 70:

von links: 2. Viebig (Sachsen), 1. Krüger (Württemberg), 3. Tymnik und Goldau (beide Bayern)

Angesichts dieses erfolgreichen Abschneidens konnten die beiden Westheimer ihre unerwarteten Ausrutscher im Mixed (Goldau) und Doppel (Merk) verschmerzen. (bs)

Bild links: Siegerehrung - Doppel AK 70:

von links: Krüger/Goldau, Lenzer/Viebig (Sachsen), Bernhauer/Enzenhöfer (Württemberg) und Tymnik (Bayern)/Laurinc (fehlt)


Bayerische Seniorenmeisterschaft 2010                          

Oldies der SpVgg Westheim sammeln Medaillen

Fünfmal standen die beiden Westheimer Tischtennis-Asse in Nittenau (OPF) auf dem Treppchen.

Erich Goldau wurde überlegen Bayerischer Meister in der Altersklasse (AK) 70 im Einzel und Doppel (mit Jochen Scheller vom VfL Kaufering).

Angesichts dieses Erfolgs war der 3. Platz im Mixed (mit Vera Uwira vom TV Kaufbeuren) für ihn eher ein leicht verschmerzlicher Ausrutscher.

Bild links: Erich Goldau (links) und Josef Merk (rechts) als Medaillengewinner bei den Bayerischen Seniorenmeisterschaften 2010 in Nittenau.

Sepp Merk gewann in der AK 65 mit seinem EM-Partner Detlef Siewert (SV WB Allianz München) souverän die Meisterschaft im Doppel.

Im Mixed (mit Helga Denz vom TSV Durach) belegte er ebenfalls Rang 3.

Doch die sportlich wertvollste Leistung war, dass er im Einzel den amtierenden Deutschen Meister und späteren Sieger Siewert im Viertelfinale nach einer 2:1 Satzführung, einem 9:11 im vierten Satz und einer 10:12 Niederlage (nach 8:4 Führung) im Entscheidungssatz ums Haar eliminiert hätte.

Goldau und Merk sind damit beide für die Süddeutschen Meisterschaften in Südbaden qualifiziert. (jom)   

 

Bild rechts: Siegerehrung im Doppel der AK 65 bei den Bayer. Meisterschaften in Nittenau.

Von links: Heinz Jaschkowitz (FTM Blumenau), Detlef Siewert (SV WB Allianz München), Josef Merk (SpVgg Westheim) und Siegfried Ott (SC 04 Schwabach).


8. Europameisterschaften 2009 der Senioren in Porec (Kroatien)     

Vizeeuropameister im Doppel - von links:

Detlef Siewert und Sepp Merk von der SpVgg Westheim

Sepp Merk (SpVgg Westheim) Vize-Europameister im Doppel der Altersklasse 64-69 Jahre mit Partner Detlef Siewert (SV Weißblau München)

Zu einem seiner größten Erfolge seiner Karriere kam Sepp Merk  durch einen glücklichen Umstand.

Der starke Einzel- und Doppelspieler Detlef Siewert aus München plante zuerst nicht zur Europameisterschaft nach Kroatien zu fahren. Kurzfristig  entschloss er sich doch, an diesem hochkarätigen Turnier teilzunehmen.

Sepp Merk plante ursprünglich mit seinem Doppelpartner aus Hessen zu spielen, der aber wegen einer Verletzung 3 Tage vor Turnierbeginn absagen musste.

Und so nahmen die positiven Zufälligkeiten ihren Lauf. Nachdem die Turnierleitung in Porec ihr grünes Licht gaben stand fest, Sepp Merk und Detlef Siewert - ein sehr offensiver Linkshänder - treten gemeinsam im Doppel bei den Europameisterschaften an.

Als neue Doppelpaarung waren sie natürlich nicht gesetzt und vor dem Ziel, eine Medaille mit nach Hause zu nehmen, lag ein langer und fast unbezwingbarer Weg.

Um sich von insgesamt 144 Doppelpaaren in dieser Altersklasse bis zum Finale durchzusetzen, mussten Merk/Siewert nach einigen leichten Siegen eine Reihe von Mitfavoriten aus dem  Weg räumen.

  • die russisch-östereichische Paarung Davydenko/Quell (3:0)

  • im Achtelfinale Haase/Grumbach (SSV Reutlingen - Dritte der letzten WM!) mit 3:1

  • im Viertelfinale die Deutschen Bilic/Volk (Bilic neuer Europameister und amtierender Vize-Weltmeister im Einzel!) mit 3:1 und

  • im Halbfinale die früheren englischen Nationalspieler Hill/Norton (im Einzel Dritter!) glatt mit 3:0.

Nun kam das - von dem alle Tischtennisspieler träumen - das Finale bei den Europameisterschaften.

Dort erwartete sie die Gebrüder Horst und Jürgen Langer (Westdeutscher TT-Verband), die seit 50 Jahren zusammenspielen, beide waren Titelverteidiger und schon zu Bundesligazeiten als bestens eingespieltes deutsches Spitzendoppel galt.

Siegerehrung - von links:

Detlef Siewert, Sepp Merk, Jürgen und Horst Langer, Seniorenwart des DTTB Gunter Klugmann

Gruppenbild der Gewinner im Doppel - von links:

Horst Langer, Sepp Merk, Detlef Siewert, Jürgen Langer

Insofern war es nicht überraschend, dass Merk/Siewert im Finale mit 3:0 den Brüdern Langer unterlagen.

Im Einzel wurde Merk überlegen Gruppensieger vor einem Estländer und einem für die Schweiz spielenden starken Chinesen.

Danach schlug er den schwedischen Vizemeister Rolf Näsberg nach 0:2 Rückstand noch mit 3:2, ehe dann gegen den späteren Dritten Tibor Lacko (Slowakei - zuletzt Europameister im Doppel) mit einer 0:3 Niederlage das Aus kam.

Alles in allem gesehen war es für Sepp Merk ein erfolgreiches und erlebnisreiches Turnier, eingebetet in einer sonnigen Urlaubsmannschaft und umgeben mit interessanten Menschen aus aller Herren Länder.

Und so trat er, mit vielen Eindrücken und einer Silbermedaille in der Tasche, den Heimweg nach Westheim an, um sich auf das nächste große Turnier vorzubereiten.

 


30. Nationale Deutsche Meisterschaften der Senioren             

Erich Goldau Deutscher Meister im Doppel - Auch im Einzel und Mixed auf dem Treppchen

Zum größten Erfolg seiner Karriere wurden für Erich Goldau (SpVgg Westheim) die Deutschen Seniorenmeisterschaften 2009 in Koblenz.

In der Altersklasse 70 gewann er mit Partner Dr. Peter Stolzenburg (Sachsen) sensationell gegen die Topfavoriten und Ex-Weltmeister im Doppel Horst Langer/Dieter Lippelt (Westdeutscher/Niedersächsischer TTV) erstmals einen deutschen Meistertitel.

Nach klarer 2:0 Satzführung der Favoriten setzten die Außenseiter alles auf eine Karte, brachten ihre siegessicheren Gegner in Verlegenheit und nutzten deren plötzliche Nervosität zur Spielwende und zum 3:2 Sieg aus.

Das Glück des Tüchtigen hatte Goldau im Einzel, als er Im Achtelfinale gegen den Süddeutschen Meister Klaus Krüger (SV Neckarsulm) und im Viertelfinale gegen den früheren DDR-Meister Siegfried Lemke (TTV Brandenburg) jeweils ebenfalls mit 0:2 in Rückstand lag, sogar mehrere Matchbälle abwehren musste, um überhaupt ins Halbfinale zu kommen.

Dort war Hans-Jürgen Nolte (Niedersachsen) kein Problem. Im Endspiel allerdings musste der Westheimer Bezirksligaspieler trotz bester Gegenwehr die Überlegenheit des mehrfachen Senioren-Weltmeisters und ehemaligen Bundesliga-Spitzenspieler Horst Langer (früher TTV Metelen) anerkennen und ihm einen 3:1 Finalsieg überlassen.

Siegerehrung AK 70 - Einzel - von links: 

Vizemeister Erich Goldau, Deutscher Meister Horst Langer, Dritte Dieter Lippelt und Hans-Jürgen Nolte

Foto: Christian Herfert

Deutscher Meistertitel im Doppel - von links:

Dr. Peter Stolzenburg und Erich Goldau

Foto: Christian Herfert

 

Tags zuvor hatte sich Goldau mit Partnerin Lore Eichhorn (TV Schwetzingen) eher erwartungsgemäß als Dritte im Mixed einen Platz auf dem Podest gesichert.

Der zweite Westheimer Teilnehmer Sepp Merk spielte in der Altersklasse 65 zwar in bester Form ein gutes Turnier, doch ohne Happy End. So besiegte er zunächst mit Zlatko Volk (Hertha BSC Berlin) in einem dramatischen Spiel mit 3:2, den Hessenmeister und als Nummer 5 gesetzten Oswald Flore glatt mit 3:0, verlor gegen Jürgen Langer (ebenfalls früher TTV Metelen) 1:3 und zog mit 2:1 Siegen in die K.O.-Runden ein.

Dort schlug Merk den Abwehrstrategen Diethard Zillich (Westdeutscher TTV) glatt 3:0, ehe dann im Achtelfinale vorzeitig auf den späteren Deutschen Meister Gerhard Lenzer (Sachsen) traf und eine 0:3 Niederlage nicht abwenden konnte.

Einzig im Doppel konnte er mit seinem Partner Detlef Siewert (SV Weißblau München) seine Zielsetzung nicht erreichen. Im Viertelfinale mussten sie sich dem Berliner Meisterdoppel Wienprecht/Volk knapp mit 2:3 geschlagen geben und so ihre Meisterschaftshoffnungen begraben. (jom)


Bayerische Seniorenmeisterschaft 2009                          

Erich Goldau zweifacher Bayerischer Meister - Westheimer Senioren sechsmal auf dem Treppchen

Sehr erfolgreich schlugen sich die Westheimer Teilnehmer bei den Bayerischen Seniorenmeisterschaften 2009 in Grafenau (Oberpfalz).

Erstmals in der Altersklasse 70 (69 bis 74 Jahre) startend beherrschte Erich Goldau die Konkurrenz klar. Im Halbfinale distanzierte er den seit langer Zeit wieder für den SC Fürstenfeldbruck startenden Augsburger Ex-Bundesligaspieler Werner Kümmerle mit 3:0. Auch im Finale hatte sein Gegner Edward Nowak (Opf) beim 3:1 Sieg keine reelle Chance. Sensationell allerdings war der Sieg mit Jochen Scheller (VfL Kaufering) im Doppel, als sie im Finale bei einem 1:2 Satzrückstand und 1:9 bzw. 4:10 Rückstand im vierten Satz diesen noch umdrehten und dann den Entscheidungssatz in der Verlängerung gewannen. Im Mixed wurde Goldau Dritter.

In der Altersklasse 65 (59 - 64 Jahre) verpasste Sepp Merk im Mixed mit Rosi Berg (SC Oberstdorf) gegen die amtierenden Deutschen Meister Detlef Siewert/Karin Rauscher (München) im Endspiel die Überraschung, als sie nach einer 2:0 Satzführung und 9:9 Gleichstand im dritten Satz knapp vor dem Ziel noch abgefangen wurden. Im Doppel erreichten Merk mit Klaus Hummel (Ufr) und erfreulicherweise auch Udo Gruber mit Martin Paesler (TSV Haunstetten) das Halbfinale und wurden gemeinsam Dritte.

Im Einzel dagegen scheiterte Merk nach vier souveränen Anfangserfolgen im Viertelfinale unnötigerweise an dem Abwehrstrategen Heinrich Babinsky (Opf) mit 1:3, konnte sich aber für die Süddeutschen Meisterschaften qualifizieren. Gruber musste in seiner schweren Vorrundengruppe mit dem dritten Platz zufrieden geben.


Sportlerehrung 2008 der Stadt Neusäß                           

Anfang Dezember war es wieder soweit.

Die Stadt Neusäß ehrte wieder einige ihrer Top-Sportler mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen.

Herausragend bei dieser Verleihung waren die Tischtennisspieler der SpVgg Westheim.

Sportlerehrung 2008 der Stadt Neusäß (von links):

1. Bürgermeister Durz ehrte Josef Merk und Erich Goldau mit einer Goldmedaille sowie Udo Gruber mit einer Silbermedaille, 2. Bürgermeister Greiner


Bayerische Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2008                

SpVgg Westheim siegen bei der Bayerischen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2008 der AK 60 in Buttenwiesen.

Erich Goldau, Udo Gruber und Josef Merk holten in Buttenwiesen dank starker Leistungen erstmals einen Bayerischen Mannschaftsmeister-Titel nach Westheim.

Nach Siegen über Titelverteidiger SC 04 Schwabach (4:1), einer Niederlage gegen DJK Ettmannsdorf (Opf) (3:4), und einem Sieg über den VfL Kaufering (4:1) erreichte man das Halbfinale, besiegte dort den anderen Gruppensieger TSV Hohenbrunn (Obb) mit 4:1 und traf im Finale nochmals auf Ettmannsdorf.

Diesmal setzte sich Westheim nach großem Kampf mit 4:1 durch. Die SpVgg ist damit für die Süddeutschen Meisterschaft Mitte Mai in Stuttgart qualifiziert.

Unser Team in der AK 40 mit Hans Pelz, Reiner Kopp und Arthur Mercer schlug sich bei stärkster Konkurrenz wacker, verpasste bei der knappen 3:4 Niederlage gegen TV Waal das Spiel um Platz 5 und belegte nach einem Sieg gegen DJK Sparta Noris Nürnberg Platz 7.

Näheres siehe unter http://www.ttf-uz.de

Siegerehrung der Bayerischen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft 2008 der Altersklasse 60 in Buttenwiesen (von links):

DJK Ettmannsdorf (Oberpfalz), Sieger SpVgg Westheim mit Erich Goldau, Josef Merk und Udo Gruber, TSV Hohenbrunn (Oberbayern)


Süddeutsche Seniorenmeisterschaft 2008                          

Erfolgreiches Abschneiden bei der Süddeutschen Seniorenmeisterschaft

Vitzthum / Goldau (SSV Anhausen / SpVgg Westheim) Meister im Mixed in AK 65

Bei der Süddeutschen Einzel-Meisterschaft der Tischtennis-Senioren in Neustadt a. d. Aisch erzielten die Westheimer Akteure beachtliche Ergebnisse.

Erich Goldau erreichte mit seiner Partnerin Annemarie Vitzthum aus Anhausen als ungesetztes Paar völlig überraschend das Finale und gewannen dies gegen eine Paarung aus Württemberg knapp mit 3:2 Sätzen.

Zusammen mit seinem Vereinskollegen Sepp Merk holte er sich im Doppel der AK 65 die Bronzemedaille, nachdem sie erst im Halbfinale an den früheren DDR-Meistern Lenzer / Viebig mit 0:3 gescheitert waren.

Im Einzel allerdings lief es diesmal bei Goldau nicht so gut wie gewohnt. Er scheiterte bereits in seiner 4er-Vorrundengruppe als Dritter mit 1:2 Spielen. Besser machte es Merk, der sich bis ins Viertelfinale durchkämpfte.

Bild links: Mixed-Wettbewerb - von links:

Annemarie Vitzthum (SSV Anhausen) und Erich Goldau (SpVgg Westheim) - Süddeutsche Meister 2008 im Mixed in der Altersklasse 65

Dort unterlag er, durch eine Brustmuskelzerrung gehandicapt, mit 1:3 Sätzen gegen den amtierenden Deutschen Meister Wolfgang Schmidt (Sachsen).

Merk hat sich damit als zweitbester Bayer für die Deutsche Meisterschaft in Chemnitz vom 2.-4. Mai qualifiziert.

Goldau erhält auf Grund seiner konstant hervorragenden Leistungen in den Vorjahren hierfür ebenfalls die Startberechtigung.

Bild rechts: Mixed-Wettbewerb - von links:

Bayer. Seniorenwart Jochen Scheller mit dem Siegerpaar im Mixed Annemarie Vitzthum und Erich Goldau nach der Siegerehrung in Neustadt a. d. Aisch


Bayrische Seniorenmeisterschaft 2008                           

Bei der Bayrischen Seniorenmeisterschaft 2008 der Tischtennisspieler in Hugelfing waren die Tischtennis-Senioren Goldau und Merk erfolgreich und holten sich den Meistertitel.

Bei den Bayerischen Meisterschaften 2008 der Senioren in Huglfing (Obb) zählten die Ex-Bundesligaspieler Erich Goldau und Sepp Merk in der Altersklasse 65 zu den dominierenden Teilnehmern.

Bild links: Mixed-Wettbewerb AK 65-80 - von rechts:

Bayer. Seniorenwart Jochen Scheller, die Dritten Bruno Siegl + Annemarie Vitzthum (Schw) und Marianne Rädler (Schw) + Nowak (Opf - fehlt), die Sieger Josef Merk + Rosi Berg (Schw), die Zweiten Helga Denz (Schw)/G. Fabisch (Obb - fehlt)

Im Einzel scheiterte Goldau nach souveränem Einzug ins Finale mit 1:3 an Hermann Derler (Obb) und wurde Bayerischer Vizemeister.

Damit blieb Goldau nach vier Titelgewinnen hintereinander die Krönung seiner einmaligen Erfolgsserie versagt.

Merk hingegen zog unter den 32 Teilnehmern problemlos ins Viertelfinale ein, kam dort mit den Aufschlägen des Gegners Franz Laurinc (Ufr) nicht zurecht und schied mit 1:3 aus.

Bild rechts: Einzelwettbewerb AK 65 - von links:

1. Bayer. Seniorenwart Jochen Scheller, Vizemeister Erich Goldau, Sieger Hermann Derler (Obb), die Dritten Harald Todt und Franz Laurinc (beide Ufr), 1. Bgm. v. Huglfing Bernhard Kamhuber

Im Doppel kamen Goldau/Merk ohne Satzverlust ins Finale, drehten gegen Derler/Todt (Obb/Ufr) einen 0:2 Rückstand noch zu einem 3:2 Sieg um und konnten damit ihren Vorjahrestitel erfolgreich verteidigen.

Im Mixed errang Merk mit Rosi Berg (SC Oberstdorf) mit einem 3:1 Sieg über Denz/Fabisch (Schw/Obb) seinen zweiten Bayerischen Meistertitel.

Beide Akteure der SpVgg Westheim werden im März die bayerischen Farben bei den Süddeutschen Meisterschaften in Neustadt a. d. Aisch vertreten. (jm)

Bild links: Doppelwettbewerb AK 65 - von links:

1. Todt/Derler (Ufr/Obb), Merk/Goldau (Schw), Hummel/Albert (Ufr/Mfr) und Fabisch/Ritter (Obb) sowie der Bayer. Seniorenwart Scheller und 1. Bgm. v. Huglfing Kamhuber


Senioren-Europameisterschaften 2007 in Rotterdam                

Westheimer Oldies verfehlen Medaille knapp - Goldau und Merk erst im Viertelfinale gescheitert. 

Bei den Tischtennis-Europameisterschaften 2007 der Senioren in Rotterdam erspielten sich Erich Goldau und Sepp Merk (beide von der SpVgg Westheim) in der Altersklasse 65-69 Jahre beachtliche Erfolge.

In dieser Altersklasse waren 224 Teilnehmer, aufgeteilt in aus vier Spielern bestehenden Gruppen, am Start. Jeweils die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für das Hauptfeld, das im K.O.-System ausgetragen wurde. 

Goldau und Merk wurden mit je 3 Siegen überlegen Gruppensieger. Nach einem Freilos setzte sich Goldau in der 2. Runde gegen einen trickreich spielenden Schweizer ganz knapp mit 3:2 Sätzen durch, um dann seine Siegesserie mit klaren 3:0 Erfolgen über einen Deutschen und einen Schweden fortzusetzen. In der Runde der letzten Acht kam dann nach ausgeglichenem Spiel mit einer 1:3 (8:11, 11:13, 11:9, 10:12) das Aus gegen Ernst Bison vom Westdeutschen TT-Verband. Ein durchaus möglicher Sieg hätte die Bronzemedaille bedeutet. 

Merk hingegen besiegte in der ersten Hauptrunde einen Finnen mit 3:1 und hatte dann das Pech, auf den gleichen Schweden zu treffen, der ihn schon vor zwei Jahren mit seiner vom Material bestimmten Spielweise eliminierte. Auch diesmal kam er hiermit nicht zurecht und verlor 0:3.

Das erfolgreiche Doppel Goldau (links) und Merk (rechts).

Im Doppel stand das eingespielte Paar Goldau/Merk vor einer Sensation. Nach souveränen Gruppensiegen in der Qualifikationsrunde und weiteren drei sicheren Siegen standen sie im Viertelfinale zum Einzug auf die Medaillenplätze dem späteren Europameister im Einzel (Dimitrije Bilic) und dem amtierenden Weltmeister im Doppel (Dieter Lippelt) gegenüber. Eine Sensation lag in der Luft, als sie mit furiosem Angriffsspiel bereits mit 2:0 Sätzen führten. Wohl aus Angst vor der eigenen Courage, ließen sie die Favoriten wieder zurück ins Spiel kommen und mussten sich letztlich doch noch mit 2:3 Sätzen geschlagen geben. Statt dem Sprung aufs Podest blieb der beachtliche, aber undankbare 5. Platz unter Europas Besten. 


Süddeutsche Seniorenmeisterschaft 2007                      

Westheimer Senioren bei Süddeutscher Meisterschaft 2007 in Weinheim (Baden) erfolgreich.

Aus dem Augsburger Raum hatten sich lediglich die Bayerischen Meister Toni Breumair in der Altersklasse (AK) 80 und Erich Goldau in der AK 65 sowie Sepp Merk (AK 65) qualifiziert. 

Toni Breumair musste wegen eines Muskelfaseranrisses absagen. Goldau (SpVgg Westheim), als Mitfavorit gesetzt, spielte sich im Einzel souverän ins Halbfinale.

Merk (ebenfalls SpVgg Westheim) nahm die Euphorie vom FCA-Spiel in München in aller Früh mit nach Weinheim, stand um 8 Uhr am Tisch und erreichte nach dem Motto "Kam, sah und siegte" auch das Halbfinale. 

Dort wurden die beiden Schwaben von den bekannt starken Sachsen Gerhard Lenzer (3:2, gegen Goldau) und Wolfgang Schmidt (3:0 gegen Merk) gestoppt. 

Siegerehrung Einzel - von links: 

2. Schmidt, 1. Lenzer (beide Sachsen), 3. Sepp Merk und Erich Goldau

Siegerehrung Doppel - von links:

2. Goldau/Merk, 1. Lenzer/Schmidt (Sachsen),

3. Talpai/Enzenhöfer (Württemberg)

Der gemeinsame 3. Platz ist für die Westheimer ein beachtlicher Erfolg, der sie für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Wegen einer überfälligen Meniskusoperation musste Merk seine Teilnahme leider absagen.

Im Doppelwettbewerb kamen Goldau/Merk ebenfalls aufs Siegertreppchen. Ohne Satzverlust zogen sie ins Finale ein, unterlagen aber wiederum den Sachsen Lenzer/ Schmidt mit 1:3 Sätzen und wurden Süddeutsche Vizemeister.


Bayerische Seniorenmeisterschaft 2007                         

Goldau und Merk Bayerische Meister - Westheimer dominieren in Altersklasse 65.

Beiden Bayerischen Seniorenmeisterschaften 2007 im Tischtennis in Ebersdorf bei Coburg gewannen die Routiniers der SpVgg Westheim zwei Meistertitel.

Westheims Neuzugang Erich Goldau (Bild links) wiederholte zum vierten Male seine Titelverteidigung in der AK 65 (Jg. 38 bis 42).

Nach souveränem Turnierverlauf bezwang er im spannenden Finale Hermann Derler (OBB) nach 7:10 Rückstand im Entscheidungssatz noch glücklich mit 3:2 Sätzen.

Sein Mannschaftskollege Sepp Merk (Bild rechts), gehandicapt durch eine Meniskusverletzung, scheiterte dagegen im Viertelfinale denkbar knapp mit 2:3 Sätzen, im fünften Satz mit 10:12, am niederbayerischen Meister Grünzinger, qualifizierte sich aber ebenfalls für die Süddeutsche Meisterschaft.

Im Doppel kam die Westheimer Paarung ungefährdet ins Endspiel und gewann dies mit 3:1 (11:2, 5:11, 11:5, 11:9) gegen Derler (OBB)/ Schlier (NDB).

Ein 2. Platz im Mixed von Goldau mit Partnerin Vera Uwira (TV Kaufbeuren) vervollständigte die Westheimer Erfolgsbilanz.

Der dritte Teilnehmer der SpVgg Westheim Udo Gruber ging in der AK 60 leer aus.

 


Schwäbische Seniorenmeisterschaft 2006                        

Sepp Merk zweifacher Schwäbischer Meister - Gutes Abschneiden der Senioren der SpVgg Westheim.

Bei den Schwäbischen Meisterschaften 2006 der Tischtennis-Senioren in Burgau gewann Sepp Merk in der Altersklasse 60 den Einzel- und mit seinem Vereinskameraden Udo Gruber den Doppelwettbewerb.

Überraschend knüpfte Merk nach einer dreimonatigen Spielpause nahtlos an seine alte Spielstärke an. Nachdem er den Landesligaspieler Gerhardinger (TSV Bad Wörishofen) bezwungen hatte, war er im Halbfinale gegen Werner Stöberl (ESV Augsburg) knapp 3:2 erfolgreich. Glück für ihn auch, dass sein Angstgegner Walter Zens (ESV Augsburg) im anderen Halbfinale gescheitert war, so dass er im Finale auf Martin Paesler (TSV Haunstetten) traf. Der bekanntermaßen als äußerst unangenehm zu spielende Materialspieler Paesler leistete mehr Widerstand als erwartet, musste sich aber letztlich nach einer 10:8 Führung im Entscheidungssatz noch mit 10:12 geschlagen geben.

Eng verlief auch das Finale im Herrendoppel. Die Westheimer Paarung Gruber/Merk besiegte die Augsburger Stöberl/Zens ebenfalls 3:2 (11:7, 6:11, 12:10, 16:18, 11:8).

In der AK 50 erreichte der Westheimer Karl-Heinz Fröhlich das Halbfinale und scheiterte dann an Franz Ried (VSC Donauwörth). Im Mixed landete er auf Platz 2.

In der AK 40 schlugen sich Reiner Kopp und Bernhard Stefan (beide SpVgg Westheim) achtbar. Sie überstanden die Vorrundengruppen und schieden im Achtelfinale gegen höherklassige Spieler aus: Kopp mit 0:3, aber knappen Satzergebnissen gegen den Bayerligaspieler Klaus Volland (Müllermilch Langweid) und Stefan mit 2:3 gegen Peter Klaiber (TSV Rain, ebenfalls Bayernliga).

Merk und Gruber sind für die Bayerischen Meisterschaften in Wackersdorf (Oberpfalz) qualifiziert.

 


Süddeutsche Seniorenmeisterschaft 2005                         

Sepp Merk Dritter im Einzel bei Süddeutscher Seniorenmeisterschaft 2005.

Sepp Merk errang bei den Süddeutschen Seniorenmeisterschaften  in Oberderdingen (Nordbaden) im Einzel der Altersklasse III (AK 60) einen hervorragenden 3. Platz. Erst im Halbfinale scheiterte er mit 2:3 Sätzen unglücklich - nach zwei Netz- bzw. Kantenbällen beim Stand von 7:7 im Entscheidungssatz - am derzeitigen 2. der Deutschen Senioren-Rangliste Gerhard Lenzer aus Sachsen . 

Dabei war er durch eine Brustmuskelzerrung, die er sich im Viertelfinale beim 3:0 Sieg über Helmut Schaller (Obb.) zugezogen hatte, schmerzlich gehandicapt. Zuvor hatte er den amtierenden Bayerischen Meister Siegfried Ott (SC 04 Schwabach) 3:0,  den Württemberger Vizemeister Gunter Klugmann (SSV Reutlingen) und den starken Sachsen Günter Fraunheim mit jeweils 3:2 Sätzen besiegt.

Bild der Siegerehrung von links nach rechts:

Die beiden Dritten Gert Lang (Württemberg) und Sepp Merk (SpVgg Westheim, Gerhard Lenzer (Sachsen) und den Süddeutschen Meister Wolfgang Viebig (SV Eintracht Leipzig). 


Bayerische Seniorenmeisterschaft 2005                         

Erwin Gruber im Einzel und Sepp Merk/Udo Gruber im Doppel Bayerische Vizemeister 2005.

Erwin Gruber schlug als krasser Außenseiter in der Altersklasse 70 u.a. den amtierenden Doppel- Europameister Heiner Koula (Rosenheim) und den vielfachen Ex-Nationalspieler Sepp Seiz (Altenkunstadt) und verlor erst im Finale 1:3 gegen Titelverteidiger Alfons Dittrich (Forchheim). 

Ebenfalls ins Finale der AK 60 kamen Sepp Merk und Udo Gruber im Doppel, nachdem sie u.a. das auf Platz zwei gesetzte Doppel Neff/Hummel (OPF/UFR) eliminiert hatten. Dort unterlagen sie den Favoriten aus OBB Birnbacher/Derler. 

Noch zweimal auf dem Treppchen war Sepp Merk als Dritter im Einzel und im Mixed mit Helga Denz vom TSV Durach.

Erwin Gruber und Sepp Merk sind hiermit für die Süddeutsche Meisterschaft im badischen Oberderdingen qualifiziert.


Senioren-Weltmeisterschaft 2004 in Japan                        

Sepp Merk am Weltmeister und zwei Japanern gescheitert.

Bei der 12. Weltmeisterschaften der Tischtennissenioren in Yokohama (Japan) gingen 3100 Spieler aus 47 Nationen an 120 Tischen an den Start. 

Unter den 240 Starten in der Altersklasse (AK) 60 bis 64 war Sepp Merk von der SpVgg Westheim. 

Pech für ihn, dass in seine aus vier Spielern bestehende Vorrundengruppe neben zwei starken Japanern der spätere Weltmeister Dr. Herbert Neubauer (Schweiz) zugelost war. Nur die ersten Zwei konnten sich fürs Hauptfeld qualifizieren.

Gegen den früheren Nürnberger Neubauer, bekannt in Tischtenniskreisen durch drei WM-Titelgewinne bei früheren Meisterschaften und gefürchtet wegen der von ihm selbst entwickelten, spielzerstörenden Beläge, zog sich Merk im ersten Spiel mit 11:13 (nach 10:7 Führung!), 7:11 und 1:11 noch achtbar aus der Affäre - denn bis zum Finale kam kein weiterer Spieler nicht annähernd an einen Satzgewinn heran.

Nach der Niederlage gegen den Japaner Sadao Hiratsuka hätte Merk im letzten Einzel gegen den Japaner Masaaki Kawaguchi 3:0 gewinnen müssen, um über das bessere Satzverhältnis noch den zweiten Platz zu schaffen. 

Bei einer 2:0 Führung und einem 8:8 im dritten Satz fehlten letztlich 3 Bälle zum Sieg, was das vorzeitige Aus bedeutete.

Im Doppel verfehlte Merk mit seinem Partner Erich Trepl (Post SV Augsburg) ebenfalls knapp den Einzug ins Hauptfeld, nachdem sie gegen japanische Doppel je einmal siegten und verloren und gegen eine Paarung aus Taiwan unnötigerweise den Kürzeren zogen.

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt zeigte sich Merk jedoch begeistert von den internationalen Begegnungen in einem Mammutturnier, bei dem ehemalige Weltklassespieler wie 

besonders im Blickpunkt standen. Glanzlichter waren allerdings die Damen und Herren der AK über 85 Jahren!

In 2006 heißt es: Sayonara! – 

Auf Wiedersehen in Bremen!

von links nach rechts: 

Masaaki Kawaguchi (Japan)

Sadao Hiratsuka (Japan)

Sepp Merk (Deutschland) und 

Dr. Herbert Neubauer (Schweiz)


Deutsche Seniorenmeisterschaft 2004                            

Kammerer Dritter im Doppel bei der Deutschen Meisterschaft 2004.

Hans Kammerer von der SpVgg Westheim erzielte in der Altersklasse 75 bis 79 Jahre mit dem 3. Platz im Doppel (mit Partner Johann Englmaier vom TSV München-Ost) den größten Erfolg seiner über 60-jährigen Tischtenniskarriere. 

Im Viertelfinale schaltete das bayerische Paar die Kombination Schelhas/Fuchs (Rheinhessen/ Schleswig-Holstein) mit einem 3:1 (11:5, 6:11,11:9,15:13) Sieg aus. 

Den Einzug ins Endspiel verwehrten ihnen die späteren Vizemeister aus Württemberg und Südbaden Gerasch/Schmid mit einem 3:0 (11:13, 7:11,5:11) Erfolg. 

Erwartungsgemäß schwer tat sich Kammerer, der als Nachrücker für den Altmeister Toni Breumair ins bayerische Aufgebot kam, im Einzel. 

Im 16-köpfigen Teilnehmerfeld konnte er sich nicht unter die ersten Acht spielen. 

Immerhin aber brachte er den Altinternationalen und mehrfachen Deutschen Meister Bernie Vossebein (WTTV) nach einer 2:1 Führung und einem 9:11 im Entscheidungssatz an den Rand einer Niederlage.


Bayerische Seniorenmeisterschaft 2004                           

Hans Kammerer zweimal auf dem Treppchen.

Die Teilnehmer der SpVgg Westheim bei der Bayerischen Meisterschaft der Senioren erzielten wechselhafte Erfolge.

"Je oller, desto doller" kann man bei einem Blick auf die Ergebnisliste aus Westheimer Sicht sagen. Denn Hans Kammerer erreichte in der Altersklasse (AK) ab 75 bis 79 Jahre im Einzel unter 11 Teilnehmern Platz 3 und im Doppel wurde er mit seinem Partner Fritz Weber (TV Kempten) sogar Bayerischer Vizemeister. 

In der AK 70 gelang dem frisch gebackenen Siebziger Erwin Gruber das Husarenstück, den als Topfavoriten angekündigten Altinternationalen Sepp Seiz vom TV Altenkunstadt (OFR) mit 3:0 zu besiegen. 

Mit zwei weiteren glatten Siegen wurde er Erster seiner Vorrundengruppe, hatte dann aber Pech in der Auslosung zum Viertelfinale, wo er auf den späteren Sieger Alfons Dittrich von der SpVgg Jahn Forchheim (OFR) traf. 

Gegen ihn hatte er keine Chance. Doch seine Platzierung als Fünfter reichte zur Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft in Chemnitz.

Siegerehrung bei der Bayerischen Seniorenmeisterschaft im Tischtennis: 

Verbandsseniorenwart Jochen Scheller überreicht Hans Kammerer (SpVgg Westheim) die Urkunde. Dritter von rechts auf dem Treppchen der Sieger Toni Breumair aus Augsburg.

Die beiden Eisen im Feuer der AK 60, Udo Gruber und Sepp Merk, verglühten vorzeitig. Allerdings mit einer großen Portion Pech. Während Gruber mit 1:2 Punkten punktgleich mit zwei weiteren Konkurrenten wegen eines nur um einen Satz schlechteren Satzverhältnisses am Weiterkommen scheiterte, war es bei Merk trotz zweier klarer Siege und einer Niederlage sogar nur ein einziger Ball, der ihm fehlte, um in die Hauptrunde zu kommen. 

Großartig allerdings seine Leistung im Mixed mit Partnerin Helga Denz (TSV Durach), wo er Dritter wurde und im vorweggenommenen Endspiel gegen die haushohen Favoriten Detlev Siewert/Karin Rauscher (Weißblau München/Bayern München), beide überlegene Einzelsieger, nur knapp 2:3 unterlag.

In der jüngsten AK (40-49) war Karl-Heinz Fröhlich ins Teilnehmerfeld nachgerückt, spielte gut, musste jedoch mit 1:2 Punkten in seiner starken Gruppe als Dritter die Segel vorzeitig streichen.

Siegerehrung bei der Bayerischen Seniorenmeisterschaft im Tischtennis: Verbandsseniorenwart Jochen Scheller überreicht Hans Kammerer (SpVgg Westheim) die Urkunde. Dritter von rechts auf dem Treppchen der Sieger Toni Breumair aus Augsburg. 


Senioren - Europameisterschaft 2003 in Italien                   

Achtungserfolge für Senioren bei Europameisterschaft - Karin Kahl und Sepp Merk im Doppel-Achtelfinale.

Knapp 1500 Senioren von 40 bis 85 Jahren aus 34 Nationen kämpften in 8 Altersklassen (AK) in Courmayeur (Italien) am Fuße des Mont Blanc um die Europatitel. 

Stars dieses Events waren der chinesische Ex-Weltmeister Liang Geliang, der jetzt für Berlin startete und vor einigen Jahren beim SV Adelsried spielte, und Ex-Europameister Dragutin Surbek (Kroatien).  Die Akteure aus dem Landkreis Augsburg Karin Kahl (SC Biberbach), Sepp Merk und Erwin Gruber (beide SpVgg Westheim) schlugen sich recht achtbar. 

Bei den Damen (AK 40-49) hatte es Kahl in der Vierer-Qualifikationsrunde mit starken Gegnerinnen aus England, Russland und Tschechien zu tun. Trotz guter Gegenwehr schaffte sie als Dritte - nur zwei kamen weiter - den Einzug in die Hauptrunde nicht.

Doch in der Trostrunde spielte sie befreit auf und scheiterte erst unter den letzten Acht mit 2:3 an einer Deutschen. Im Doppel (50 Paare) dagegen erreichte Kahl mit ihrer Partnerin Susanne Keitel (Schwarz-Weiß München) die Hauptrunde, zog ins Achtelfinale ein und verlor erst gegen die amtierenden Europameisterinnen Ramberg/Pedersen (Schweden) mit 0:3 (8:11, 8:11, 8:11).

Ebenso erfolgreich war das Abschneiden der beiden Westheimer Senioren: 

Merk schaffte in der AK 60-64 punkt- und satzgleich mit 2 Siegen zusammen mit dem Wiener Ernst Bischof den Sprung in die Hauptrunde, wobei sein 3:1 Sieg (4.Satz 20:18!) gegen den Österreicher sich als besonders wertvoll erweisen sollte, da dieser bis ins Einzel- Achtelfinale kam. 

Seinen Hauptrundensieg mit 3:1 (11:3, 11:3, 11:13, 12:10) gegen den Polen Dariusz Supel musste er sich aber teuer erspielen, da er sich im 3. Satz eine Muskelzerrung im Schlagarm zuzog. 

Trotz dieses Handicaps stemmte er sich mächtig gegen den westdeutschen Vizemeister Heinz Blomeke, konnte die 1:3 Niederlage (11:8, 8:11, 8:11, 4:11) nicht mehr abwenden.

Im Doppel (85 Paare) hatte sich Merk schon am Vortag mit seinem Partner Norbert Küster (Hessen) als Gruppensieger für die Hauptrunde qualifiziert. Trotz der Verletzung gelangen noch zwei 3:1 Siege gegen ein Schweitzer und ungarisches Doppel. 

Erst im Achtelfinale (erste 16) war dann Endstation mit einer 1:3 Niederlage gegen Batemann/Lamprell (England). Schade aus Augsburger Sicht; denn hier war eine Medaille in Reichweite!

Gruber (AK 65-69) verlor in seinem Auftaktspiel gegen einen Landsmann aus Kaiserslautern unglücklich 2:3, im Entscheidungssatz nach einer 9:6 Führung mit 12:14. Von dieser Enttäuschung konnte er sich nicht schnell genug erholen und schaffte die Qualifikation ins Hauptfeld nicht. 

In der Trostrunde hingegen war sein 3:2 Sieg gegen den versierten Dr. Karl-Heinz Weber vom bayerischen Senioren-Mannschaftsmeister Weiß-Blau München eine große Überraschung.

Im Doppel hätte er in der Qualifikationsrunde mit seinem Partner Erich Trepl Post SV Augsburg) um ein Haar das starke Schweizer Doppel Offenstein (Finalist!)/Philo geschlagen, doch durch den Verlust des 2. Satzes mit 17:19 hieß es am Ende statt 3:0 für die Augsburger 2:3. Als Gruppenzweiter kamen aber Gruber/Trepl doch in die Hauptrunde, wo sie wiederum gegen Schweizer das Nachsehen hatten. 

Bravourös schlug sich auch sein Partner Trepl im Einzel. In der Hauptrunde bezwang er erst den Schweden Wilhelmsson 3:0, hatte dann aber gegen den Halbfinalisten Toni Borg, ebenfalls Schweden, keine Chance. Die nächste Europameisterschaft der Senioren findet 2005 in Istanbul statt.


Senioren - Weltmeisterschaft 2002 in der Schweiz                  

Trio der SpVgg Westheim erzielt Achtungserfolge - Hans Kammerer und Sepp Merk erreichen Hauptrunde.

Vom 24.-29. Juni gaben sich 2750 Spielerinnen und Spieler aus 63 Nationen ein Stelldichein, um in 7 verschiedenen Altersklassen die Weltmeister im Einzel und Doppel zu ermitteln. 

Austragungsort war Luzern in der Schweiz. Gespielt wurde in 3 Ausstellungshallen auf insgesamt 102 (!) Tischen. Frühere Weltklasseleute wie Jacques Secretin (FRA), Dragutin Surbek (CRO) und und der Ex-Adelsrieder Weltmeister Liang Geliang (CHN) waren dabei. An den Start gingen von der SpVgg Westheim wie berichtet Sepp Merk, Erwin Gruber und Hans Kammerer.

In der Altersklasse 60 bis 65 Jahre waren 330 Teilnehmer am Start, die in Vierergruppen eingeteilt waren und von denen sich die beiden Ersten für die Hauptrunde (gespielt im K.o.-System) qualifizierten.

Sepp Merk wurde mit zwei klaren 3:0 Siegen gegen einen Österreicher und Schweizer und einem ebenso sicheren 3:1 über einen Lörracher überlegener Gruppensieger und deshalb in der 1. Hauptrunde mit einem Freilos belohnt. Hiermit war das Feld bereits auf 128 Akteure geschrumpft. 

Nächster Gegner war Jan-Eric Franzen aus Schweden. Merk verlangte in einem hochklassigen Spiel dem Schweden alles ab, doch gegen dessen "giftige" Schlägerbeläge fand er letztlich kein Mittel, um die 8:11, 8:11 und 9:11 Niederlage abzuwenden.

Wie stark diese Leistung einzuschätzen ist, sollte sich erst später herausstellen, da sein Bezwinger später WM-Dritter (!) wurde. Bis zum Halbfinale hatte der Schwede nur gegen einen Chinesen aus Singapur zwei Sätze abgegeben und dabei auch den ersten deutschen Vize-Europameister von 1962 Erich Arndt 3:0 abgefertigt.

Im Doppel spielte Merk mit dem deutschen Vizemeister Gerhard Albrecht vom TV Gerthe (bei Bochum) und qualifizierte sich durch einen knappen 3:2 Sieg über zwei Spanier für die Hauptrunde. Da die beiden Deutschen vom Spielsystem her nicht so gut miteinander harmonierten, schieden sie unglücklich gegen zwei Italiener mit 1:3 (12:14, 11:2, 2:11, 13:15) aus.

In der Altersklasse 65 bis 70 Jahre gingen 306 Spieler an die Platten. Hier hatte Erwin Gruber in der Qualifikationsgruppe insofern Auslosungspech, als mit Richard Luber vom SSV Reutlingen der amtierende deutsche Meister und Vize-Europameister im Doppel vertreten war. 

Gegen ihn hatte er keine Chance. Andererseits besiegte er ebenso glatt einen Schweizer. Im entscheidenden Spiel gegen einen Norweger konnte er dessen knallharte Schüsse nicht parieren, so dass die 1:3 Niederlage das Aus bedeutete. 

Äußerst knapp und unglücklich verlief auch die Doppelqualifikation: 

Trotz zweier Siege von Gruber mit seinem Augsburger Partner Dietger Müller gegen ein deutsches und ein starkes polnisches Paar und nur einer Niederlage gegen ein Doppel aus Südafrika reichte bei Punktgleichheit das Satzverhältnis nicht für einen Qualifikationsplatz aus.

In der Altersklasse 70 bis 75 Jahre waren es immerhin noch 142 Teilnehmer. Hans Kammerer hatte einerseits Glück, dass der Japaner in seiner Gruppe nicht antrat, andererseits Pech, da er gegen einen Tschechen bei einer 2:1 Führung einen Matchball nicht verwerten konnte und noch 2:3 unterlag. 

Mit einem souveränen 3:1 Erfolg über einen Italiener erreichte Kammerer dann doch die Hauptrunde, wo allerdings mit einem 1:3 gegen einen Franzosen Endstation war. 

Mit seinem Partner Paul Schmitz aus der Eifel qualifizierte er sich ebenfalls für die Hauptrunde und schied nach Freilos unter den letzten 32 gegen gut eingespielte Engländer mit einer 1:3 Niederlage aus.

Wie die Westheimer übereinstimmend berichten, waren sie besonders beeindruckt vom Elan, der Begeisterung und dem hohen Niveau, das so viele ältere Senioren aus aller Welt an der Platte praktizierten.

Zur nächsten Senioren-Weltmeisterschaft 2004 ruft Yokohama (Japan), der Endspielort der Fußball-WM. 


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